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Seniorenheim in zentraler Lage

Warmensteinach

Von Harald Judas

Viele Jahre hat Warmensteinach auf diesen Tag gewartet“, freute sich Bürgermeister Axel Herrmann. „Es war immer der Wunsch der Gemeindebürger, dass in Warmensteinach ein Seniorenheim entsteht.“ Mit dem Spatenstich zu einem Senioren- und Pflegeheim mitten im Ort, an der Stelle, wo einst das alte Rathaus und die Sparkasse standen, sind die Arbeiten zu einem Gebäude, das in Modulbauweise entstehen soll, nun endgültig angelaufen.

Projektleiter Johannes Gundel stellte den Zeitplan vor, nach dem die Arbeiten schon bis Mai 2018 abgeschlossen sind und der Betrieb mit 60 Bewohnern starten kann. Der Baubeginn der Senioreneinrichtung ist noch in diesem Monat. Die zu verbauenden Module seien im Werk schon zu 90 Prozent fertiggestellt, so Gundel, der die Warmensteinacher schon mal darauf vorbereitete, dass beim Antransport Ende November wohl eine Nacht lang die Staatsstraße zwischen Weidenberg und Warmensteinach gesperrt werden muss. Danach werde in Seniorenheim in zentraler Lage

Insgesamt gehe es auch um ein Projekt, das 45 Arbeitsplätze schafft. „Wir sind dabei, die Stellen auszuschreiben“, so Katharina Bichert, die mit ihren Töchtern Olga Bichert und Wilma Gensch das Haus führen wird. Das in Warmensteinach beheimatete Pflegeteam Bichert wird die Geschäftsleitung, die Heim- und Pflegedienstleitung sowie Buchhaltung und kaufmännische Steuerung übernehmen. Katharina Bichert ist schon seit Oktober 2008 als Pächterin mit der Leitung des Seniorenheims Landhaus Bindlacher Berg in Bindlach betraut und will ihre Erfahrungen nun auch in Warmensteinach einbringen. Als Generalunternehmer zeichnet sich die ADK Modulraum GmbH verantwortlich, die im schwäbischen Neresheim ansässig ist.

Warmensteinachs Bürgermeister Herrmann unterstrich den Vorteil der zugleich zentralen und ruhigen Lage der Senioreneinrichtung. „Die Bewohner sollen auch im Alter, unter Berücksichtigung ihrer Befindlichkeiten, noch voll im Leben stehen können“, sagte Herrmann. Und Dritte Bürgermeisterin Hildegard Heser sagte: „Das bereichert unseren Ort enorm.“

Das Gebäude erhält eine Bruttogeschossfläche von über 3300 Quadratmetern, verteilt auf drei Stockwerke. Die Wohngruppen können unabhängig voneinander das Beschäftigungsangebot nutzen. Das Essen soll gemeinsam in einem Speisesaal im ersten Stock eingenommen werden. Die 60 Pflegeplätze verteilen sich auf fünf Wohngruppen, jeweils zwei Gruppen mit zwölf und 13 Plätzen in den Obergeschossen. Im Erdgeschoss ist eine Gruppe mit neun Plätzen für Demenzkranke mit Zugang zu einem Garten vorgesehen. „Es wird selbst gekocht, selbst gewaschen“, so Katharina Bilchert.

Für die Planung der Einrichtung wurde mit der Immotec GmbH aus Offenbach ein auf Seniorenpflegeeinrichtungen spezialisierter Projektentwickler gewonnen. 

Quelle: Nordbayerischer Kurier